Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins
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"Was als Spiel begann" von Unni Lindell

Falsche Fährte
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In Unni Lindells neuem Roman „Was als Spiel begann“ gestalten sich die Ermittlungen für Cato Isaksen besonders schwierig, gelingt es dem Täter doch Isaksen in persönliche Bedrängnis zu bringen.

Klassischerweise steht am Beginn ein Mord. Eine Musikerin der Osloer Oper wird nach einem Konzert ermordet aufgefunden. Da die Täter meist aus dem nächsten Bekanntenkreis stammen, kommen einige in Frage: Ihr Exmann, dessen Geld sie mehr liebte als ihn, oder auch ein verstoßener Verehrer aus Musikerkreisen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten ergeben, dass sie in finanziellen Schwierigkeiten steckte, Geld also als mögliches Tatmotiv in Frage kommt. Und in der Tat spielt Geld eine immer zentralere Rolle, denn es stellt sich heraus, dass das Opfer Siv Ellen in einer Postzentrale gearbeitet hatte, die überfallen worden war. In diesem Zusammenhang spielt auch Siv Ellens Untermieterin eine große Rolle, die ihr recht nahe stand. Dies ist jedoch auch eine Schwäche dieses Romans, ist die Verbindung zwischen der Musikerin und ihrer als Putzfrau arbeitenden Untermieterin doch wenig glaubhaft.

Je näher Isaksen dem Täter kommt, umso näher kommt der Täter ihm. Es ist ein quasi sich aufeinander zu bewegen, bei dem fraglos große Spannung aufkommt, denn man weiß nicht, wer den entscheidenden Schritt zuerst machen wird. Lange wird man als Leser auch geschickt auf falsche Fährten gelockt, ebenso wie Isaksen, der erst als sein jüngster Sohn Georg in einer bedrohlichen Lage steckt, klar sieht. So kommt es nun auch zu einem großen Finale, in dem sich Ermittler und Mörder gegenüberstehen. Bei Lindell bleibt der Mörder nicht gesichtslos, er ist vielmehr eine der Figuren, die immer dabei sind, aber nur am Rand, im Leben wie im Roman. Dadurch wird nichts entschuldigt, nichts beschönigt, aber vielleicht etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht.

Vielen Dank an Katja Perret
© Juli 2008 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Lautlos in den Tod" von Unni Lindell

Warum Rotkäppchen zur Mörderin wird
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Unni Lindells aktueller Roman „Lautlos in den Tod“ ist eine moderne Version des Märchens „Rotkäppchen“ - so im Übrigen auch der Originaltitel. Rotkäppchen, das als kleines Mädchen von einem unbekannten Mann im Wald missbraucht wurde, rächt sich als Erwachsene, indem es böse Männer aus der Welt schafft – ein tiefenpsychologischer Spannungsroman.

„Sieh dich vor, Wolf! Bald holt dich Rotkäppchen!” Das ist nicht nur das vorangestellte Motto des Krimis „Lautlos in den Tod“, sondern zugleich die tiefenpsychologische Folie, die Unni Lindell nutzt, um darauf ihre Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf fortzuschreiben.

Der urtypische Konflikt zwischen dem Männlichen und Weiblichen

Der Psychoanalytiker C.G. Jung begriff Märchen als kollektives Unbewusste. Nach Jungs Verständnis zeigen Märchen archetypische Notlagen und deren Überwindung. Die Überwindung stellt dabei einen Prozess der Reifung und Selbstwerdung dar. Märchenhelden und -heldinnen dienen als Vorbild, um dem Menschen zu helfen, gewisse immer wiederkehrende innere Notlagen zu bewältigen. Anima, das Weibliche im Mann, und Animus, die männliche Seite der Frau, treten dabei im Widerstreit zueinander und vor allem zu der sie umgebenden – patriarchalen – Gesellschaft. Jungs Schülerin Melanie Klein hat den Fokus vor allem auf die Bewältigung des Mutterkomplexes gelegt, auf die Überwindung einer negativen Mutterimago. In dieser Tradition KANN man mit dem deutschen Psychoanalytiker Erich Fromm Rotkäppchen als eine Geschichte lesen, die eine Variation des urtypischen Konflikts zwischen dem Männlichen und Weiblichen darstellt und in der es, nach Klein, darum geht, der negativen Mutterimago zu entkommen. Beides spielt in „Lautlos in den Tod“ eine Rolle.

Triumph „männerhassender Frauen“?

Unni Lindells Rotkäppchen ist eine der drei Schwestern Carol, Lisbet und Judith, die, da ihre alkoholkranke Mutter Lilly sich nicht um die Kinder kümmern kann, bei ihrer Großmutter aufwachsen. Alle drei Schwestern leiden noch als Erwachsene unter dem Liebesentzug der Mutter und der Abwesenheit der – drei – Väter, und ihr gesamtes Erwachsenenleben ist von diesen Kindheitstraumata geprägt. Als kleines Mädchen wird außerdem eine der drei Schwestern im Wald von einem Mann sexuell missbraucht. Als 14jährige tötet sie daraufhin als ersten Mann ihren Onkel Olaf. Und es folgen im Laufe etlicher Jahre weitere. Alle Morde bleiben unaufgeklärt, aber der pensionierte Polizist Holger Eliassen ist fest entschlossen, herauszufinden, welche der drei Schwestern die Mörderin ist.

Unni Lindells Rotkäppchen sieht sich, ebenso wie das Grimm’sche Rotkäppchen in Erich Fromms Lesart, mit seiner Sexualität konfrontiert. Die rote Kappe, die bei Unni Lindell zum roten Kleid wird, fungiert als Symbol für die Menstruation, und der böse Wolf versucht Rotkäppchen zu verführen. Die Warnung, nicht vom rechten Weg abzugehen, oder bei Unni Lindell, die Warnung, nicht in den Wald zu gehen, ist – nach Fromm – die Warnung vor den Gefahren der Sexualität, davor, die Jungfräulichkeit zu verlieren. Tatsächlich vergewaltigt der Wolf Rotkäppchen dieser Interpretation nach und wird am Ende entsprechend bestraft: Rotkäppchen steckt Steine, die als Symbol der Unfruchtbarkeit gelten, in seinen Bauch, woran der Wolf schließlich stirbt. Für den deutschen Psychoanalytiker Erich Fromm ist Rotkäppchen damit ein Märchen, das vom archetypischen Konflikt zwischen Mann und Frau handelt, eine Geschichte „vom Triumph männerhassender Frauen“. Nebenbei bemerkt: Die Wortwahl zeigt eigentlich Fromms eigene Befangenheit in traditionellen, patriarchalen Denk- und Sprachmustern, denn hat Rotkäppchen nicht allen Grund, Männer zu hassen, zumindest eine Stinkwut auf sie zu verspüren und ist es nicht sein gutes Recht, den bösen Wolf zu bestrafen? Genau an diesen Punkt knüpft Unni Lindells „Lautlos in den Tod“ an und spinnt die Geschichte weiter, denn ihr Rotkäppchen kann das Morden nicht lassen und bestraft die bösen Wölfe, indem es sie umbringt.

Warum fürchten Frauen Männer?

Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von der archetypischen Angst der Frauen, männlichen Übergriffen ausgesetzt zu sein. Keine Frau, die nicht das beklemmende Gefühl kennt, das sie überkommt, wenn sie nachts alleine zum Auto im Parkhaus unterwegs ist oder „mutterseelenallein“ durch die nächtlichen Straßen nach Hause geht. Es gibt viele böse Wölfe. „Und das ist ein Hindernis, denn eine Frau kann sich niemals ganz sicher fühlen. Immer muss sie sich ein wenig fürchten, ein wenig auf der Hut sein, ein wenig böse“, lässt Unni Lindell ihr Rotkäppchen dazu in ihrem Nachtbuch – der Umkehrung des Tagebuchs – vermerken. Das Rotkäppchen in „Lautlos in den Tod“ mordet, um die Welt von bösen Männern zu säubern, den Übergriff durch gewalttätige Männer zu rächen und sich schließlich ihrem Machtbereich zu entziehen. Mehr noch. Durch die Morde übt sie selbst die ultimativste Form von Macht aus, die ein Mensch über einen anderen Menschen haben kann, nämlich die Macht, über Leben und Tod zu entscheiden.

Was legitimiert die Morde?

Doch legitimiert die Jahrhunderte alte Tradition männlicher Übergriffe gegen Frauen, sich der gleichen Mittel zu bedienen? Legitimiert es Morde, um sich von solchen Männern zu befreien? Unni Lindell scheint diese Fragen mit „Ja“ zu beantworten, denn nach Rotkäppchens allerletztem Mord, mit dem sich der Kreis schließt, kann es, im Einklang mit sich selbst, seines Weges gehen, kann es sein Leben endlich leben. Befreit von allem, auch von der „bösen“, stets abwesend gewesenen Mutter. Rotkäppchen hat in diesem Sinne zu sich selbst gefunden. Die Zukunft – ausgerechnet auf Island – verspricht, von Liebe und Wärme geprägt zu sein, denn das letzte Kapitel des Buches (und das des Buches im Buch, parallel wird nämlich noch an einem Fotoband „Der Norden aus der Luft“ gearbeitet) trägt sicher nicht umsonst die Überschrift „Sonne“. Rotkäppchens wichtigste Aufgabe dort: „Ich werde fotografieren und ich werde ein kleines Mädchen bewachen wie Gold (…) Auf die kleinen Kinder aufzupassen. Das ist unsere wichtigste Aufgabe, nicht wahr? Wir können doch nicht einfach zusehen, wie die kleinen Kinder verkümmern, oder?“ Nein, das können wir nicht. Oder?

Vielen Dank an Alexandra Hagenguth
© Juni 2007 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Nachtschwester" von Unni Lindell

Routiniert erzählt und gewohnt spannend
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Ein junges Mädchen verschwindet spurlos in der Nacht. Eine Autofahrerin hat das Mädchen mit seinem Rucksack spät in der Nacht am Eingang des Oslofjordtunnels stehen sehen. Einige Tage später wird ihre Großmutter in einer Osloer Gartenstadt ermordet. Kommissar Cato Isaksen glaubt, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt - aber welchen? In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht er, das Mädchen lebend zu finden und den Mörder der alten Frau zu entlarven.

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Dabei legt Unni Lindell geschickt falsche Fährten, lässt Leser und ermittelnden Kommissar möglichst lange im Dunkeln tappen und streut hier und da scheinbar unscheinbare Bemerkungen über Details, die sich später, wenn man sie schon fast wieder vergessen hat, als wichtig erweisen werden. Das ist klug, weil spannungsfördernd gemacht. Der Plot ist durchaus überzeugend, spannend und unvorhersehbar wie die Figuren glaubwürdig, vielfältig und nuancenreich sind. Lediglich die Darstellung der sog. Live-Gruppe - Jugendliche, die sich regelmäßig zu Rollenspielen treffen - scheint mehr der illustren Ausstaffierung des Personals zu dienen als dass hier eine Jugendbewegung wirklich verstanden und beschrieben würde. Doch vielleicht ging es auch primär nur darum: Zu zeigen, wie komplex der Begriff "Jugend" heute ist. In "Nachtschwester" erhascht man zudem einen kurzen Blick ins Innere eines Psychopathen. Auf eine ausführliche Binnenperspektive wird zugunsten des beunruhigend ruhigen Blicks von Außen auf diesen Menschen verzichtet. Was vielleicht wie ein Nachteil klingt, entpuppt sich als eine der Stärken des Romans. Denn das ermöglicht es Unni Lindell, die Enttarnung des Täters möglichst lange hinauszuzögern und uns vorzuführen, wie schnell wir Vorurteilen, Gerüchten und dem, was wir glauben zu sehen, erliegen. So müssen wir erkennen, dass wir alle - sozial und emotional - maskiert sind und nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Intertextuelle Hinweise auf den neuesten Anne Holt Krimi, ein royalistischer Club exzentrischer alter Damen sowie die Hochzeit des Kronprinzen Haakon mit Mette-Marit am 25. August 2002 als Hintergrund für einen atemberaubenden Showdown kommentieren außerdem aktuelle gesellschaftliche Ereignisse mal von der humorvollen Seite und zeugen von Unni Lindells feinem, leisen Witz.
Das alles zeigt deutlich, wie sehr Unni Lindell ihr kriminelles Handwerk aus dem Effeff versteht. Auch die Story selbst ist routiniert erzählt. Diese Routine verhindert allerdings auch, dass "Nachtschwester" zum ganz großen Wurf wie "Pass auf, was du träumst" wird. Dennoch: "Nachtschwester" liest sich kurzweilig, weil spannend und schlüssig inszeniert, und ist sicher eines der Krimi-Highlights 2004!

Vielen Dank an Alexandra Hagenguth
© Juli 2004 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Das dreizehnte Sternbild" von Unni Lindell

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Unni Lindell ist eine vielfach preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautorin in Norwegen. 1997 wurde sie aber ihrem Genre untreu, indem sie mit "Das dreizehnte Sternbild" (orig. Titel: "Slangebaereren") einen Kriminalroman vorlegte. Mit der Serie um den Osloer Kommissar Cato Isaksen, die mittlerweile auf drei Bände angewachsen ist, sorgt sie in Norwegen und nun auch in Deutschland für Furore. Die Autorin lebt zusammen mit ihren Mann, zwei Söhnen sowie den Katzen Knut und Ågot in der Nähe von Oslo.

Das dreizehnte Sternbild

Beim Spielen im Treppenhaus entdecken zwei Kinder durch einen Briefschlitz eine Leiche. Es ist Svend Ivar Therkelsen, der erstochen in seiner Wohnung liegt. Die Ehefrau des Opfers, die Amerikanerin Cheryl ist zusammen mit dem beiden Kindern spurlos verschwunden.


Buchtipp
Camilla Läckberg - Die Schneelöwin

Cato Isaksen ist 43 Jahre alt. Er hat blondes Haar und sein Gesicht verfügt über markante Züge. Der Kommissar, der uns zu Anfang des Buches auf einer Toilette im Grønlander Polizeipräsidium in Oslo vorgestellt wird, bemerkt dunkle Ränder unter seinen Augen. Und auch die Kopfhaut wird durch das dünne Haar bald sichtbar sein, muß er resigniert feststellen. Spuren, die sein katastrophales Privatleben hinterlassen haben. Cato Isaksen verfügt über zwei Leben, die er unter einen Hut bringen muss. Da ist zum einen das gegenwärtige, in dem er mit Sigrid, einer jungen Lehrerin, zusammen lebt und einen gemeinsamen Sohn hat. Das alte, das vergangene Leben ist die gescheiterte Ehe mit seiner Nochehefrau Bente. Die gemeinsamen Söhne Gard und Vetle kommen zweimal die Woche zu Besuch und erinnern ihn daran, dass er als Vater versagt hat. Dies ist einer der beiden Erzählstränge, der immer wieder abgelöst wird durch die Suche nach einem mysteriösen Mörder, der zum Schrecken der norwegischen Bevölkerung in Oslo Familienväter ersticht und fast ohne eine Spur immer wieder ungesehen entkommt. Einzig und allein ein altes norwegisches Wiegenlied bleibt am Tatort zurück. Schnell werden Parallelen gezogen zu einem früheren Fall. Monate zuvor war der pakistanische Lebensmittelhändler Bashir Khan auf die gleiche Weise ermordet aufgefunden worden. Die Ermittlungen führen Kommissar Cato Isaksen zu einem Frauenhaus in der Nähe von Oslo. Hat Sonja Pettersen, die exzentrische Leiterin, etwas mit den Morden zu tun? Währenddessen brodelt es in Catos Privatleben - er und seine Nochehefrau Bente kommen sich langsam wieder näher.

Mit "Das dreizehnte Sternbild" ist Unni Lindell ein solides und vor allem spannendes Krimidebüt gelungen. Auch wenn anfänglich nicht jedem die große Portion Privatleben des Kommissars bekommen sollte, weiß die Norwegerin mit einer sehr schönen Sprache den Leser auf ihre Seite zu ziehen. Sie schildert sehr authentisch die Polizeiarbeit, legt gekonnt falsche Fährten und überrascht mit einem Ende, das sich an Unvorhersehbarkeit nur mit den Kriminalromanen keiner geringeren als Agatha Christie messen lässt.

Vielen Dank an Marc Spieseke
© 2003 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Das dreizehnte Sternbild" von Unni Lindell

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Svend Ivar Therkelsen wird erstochen in seiner eigenen Wohnung aufgefunden. Die Ehefrau ist mit beiden Kindern verschwunden. Alles sieht für Hauptkommissarin Maklebust nach einem Routinefall aus. Sie entdeckt Parallelen zu einem Mord an einem Parkistani, der schon mehrere Monate zurückliegt. Auch damals lag ein Zettel mit der Strophe eines Wiegenliedes bei dem Ermordeten und die passte zu der, die jetzt neben Therkelsen gefunden wird. Hat die Polizei es hier mit einem grausamen Serienmörder zu tun? Die Spuren führen ins Nichts, die Zeugen sind alles andere als gesprächig, die Ehefrau von Svend Ivar Therkelsen scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Ein dritter Mord geschieht nach dem gleichen Muster, und die Fahnder halten den Fall für unlösbar. Oder ist es doch von Bedeutung, dass die Frau eines der Opfer kurz vor dessen Tod in ein Frauenhaus geflüchtet ist?

Bewertung:
Ist Unni Lindell vielleicht ein neuer Stern am skandinavischen Himmel?
Was typisch nordisch depressiv anfängt, entpuppt sich als schöner spannender Krimi mit viel Raffinesse.

Vielen Dank an Silke Stücker
© 2002 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Der Trauermantel" von Unni Lindell

Unni Lindell hat mich auch mit diesem Krimi nicht enttäuscht. Nachdem mich ja schon "Paß auf, was du träumst" begeistert hatte, war ich gespannt, ob der nächste Krimi das hohe Niveau würde halten können oder gegenüber dem ersten abfallen würde.

Nun, das Niveau ist gehalten worden. Wieder klasse geschrieben, spannend, vielschichtig, interessante und unerwartete Wendungen und dazu die Entwicklung der Figur des Kommissars Cato Isaksen. Unni Lindell werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und ich freue mich schon auf ihren nächsten Krimi!

Vielen Dank an Liisa
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