Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins
Hier können Sie Probelesen in einem Buch der Autorin Jorun Thørring.
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Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Dtv -Verlag
Erscheinungsdatum:
Februar 2008
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423246405
ISBN-13: 978-3423246408
Übersetzung: Sigrid Engeler

Kurzbeschreibung

In einem Pariser Hinterhof wird ein Mann erstochen aufgefunden, offenbar ein Ukrainer, der sich offiziell in Paris aufhielt, um Kunstgeschichte zu studieren. Noch während die Gerichtsmedizinerin Orla Os, eine Norwegerin, die seit 17 Jahren in Paris lebt, und ihr Kollege Kommissar Marchand die Hausbewohner vernehmen, wird ein zweiter Ukrainer, der Zimmernachbar des Toten, ermordet. Es zeigt sich, dass ein Profi am Werke war, doch fehlt zunächst jedes Motiv. Als Orla Kontakt zu einer befreundeten Slawistin aufnimmt, um eine Spur nach Russland zu verfolgen, wird auch diese kurze Zeit später umgebracht. Orla selbst wird eines Abends überfallen. Zwar kann sie entkommen, doch hat sie zusehends das Gefühl, beobachtet zu werden ...

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Leseprobe

1

Die Straße, in der der Mord geschehen war, lag eingeklemmt zwischen den Bahngleisen auf der einen Seite und dem lärmenden Verkehr am Seineufer auf der anderen. Von der gegenüberliegenden Seite des Flusses strömten über die Bercy-Brücke und den Boulevard Vincent Auriol im rechten Winkel unablässig Autos auf sie zu. Ein Artillerieangriff aus Verkehrslärm rund um die Uhr. Orla Os, Sonderermittlerin und Rechtsmedizinerin, hielt vor der roten Ampel an der Brücke. Die Wagenfenster hatte sie wegen des Lärms und der Abgase fest geschlossen. Eine Hitzewelle hatte den ungewöhnlich kühlen Mai abgelöst und hing wie ein schweres Joch über der Stadt, aber in ihrem nagelneuen Peugeot war es kühl und angenehm.
»Rue Edmond Flamand.« Sie deutete nach rechts:

»Wir biegen hier ab.«
Polizeiinspektor Hervé Marchal sah aus dem Seitenfenster. Auf einem großen Wahlplakat ragte Jacques Chirac vor ihnen auf, Seite an Seite mit Le Pen.

»Verdammt, da hängen sie alle beide, wohlgenährt und proppenvoll mit ihren schönen Versprechungen. Während ein Normalbürger wie ich zu einer Leiche in einem heruntergekommenen Mietshaus unterwegs ist. La France en grand«, las er halblaut und wandte Orla sein bärtiges Gesicht zu.
»Erklär mir doch mal, warum die Schlagzeilen bei mir genauso viel Optimismus auslösen, wie die Hitze da draußen Weihnachtsstimmung verbreitet?« Es wurde Grün, und sie bogen in die Rue Edmond Flamand ein.

»Du bist einfach gerade gar nicht mehr du selbst, Hervé. Es ist Samstag, du hast zehn Tage ohne Unterbrechung geschuftet, du hast dir keine Zeit fürs Mittagessen abknapsen können, und draußen sind es fünfunddreißig Grad im Schatten. Wem sonst als Chirac willst du das anlasten, dem du doch nie im Leben deine Stimme geben würdest.« In der Rue Edmond Flamand bot sich ihnen auf der einen Seite ein trostloses Bild verwahrloster Häuserfassaden, auf der anderen erhob sich die Spiegelfassade von France Télécom wie ein futuristisches Monster.

»Vier Etagen mit Mansardenzimmern «, sagte Orla, als sie sich an neugierigen Zuschauern und Polizeiabsperrungen vorbeimanövriert und vor einem älteren Gebäude geparkt hatten.
»Die Fenster sehen aus, als würden sie jeden Moment rausfallen. Die Rahmen sind verrottet.« Marchal nickte. Er wartete an der Hoftür, während sie den Koffer mit der Ausrüstung aus dem Kofferraum zog. Die Tür kreischte, als er sie aufschob.
»Unverschlossen?« Er nickte wieder.
»Die lässt sich gar nicht abschließen.« Uringestank schlug ihnen aus der Toreinfahrt entgegen.
»Ist das alles vergammelt«, murmelte Orla. Sie überquerten einen kleinen gepflasterten Innenhof. Der Haupteingang lag geradeaus, und links führte ein schmaler Durchgang zur Hintertreppe. Um die Hintertreppe herum war alles abgesperrt. Sie traten in den Durchgang und blieben stehen. Der schmale Gang war von hohen Mauern begrenzt und endete an der Hintertreppe. An einer Wand gärten vier Mülltonnen in der Hitze. Dazwischen saß der Tote, nur mit einem ärmellosen Unterhemd bekleidet. Einer der Beamten am Tatort, ein kleiner, sehniger Mann in den Sechzigern, kam auf Orla zu.
»Führen Sie heute die Untersuchung am Tatort durch?« Sie nickte. Das Gefühl, gewogen und vermessen zu werden, traf sie für den Bruchteil einer Sekunde wie ein lästiges kleines Insekt. Sie schüttelte es ab.
»Sie können gerne anfangen«, sagte er.
»Da, wo er sitzt, haben wir unsere Untersuchungen abgeschlossen.« 8 Sie blieb ein Stück vor der Absperrung stehen und betrachtete den Toten. Er lehnte wie eine Stoffpuppe an der weißen Wand, die Beine gespreizt auf dem grauen Zementboden, die Arme hingen schlaff zur Seite, der Kopf war vornübergekippt. Orla zog Plastiküberzüge über ihre Schuhe und stieg über die Absperrung. Sie balancierte zwischen den Blutlachen und fand eine Stelle, wo sie stehen und ihre Tasche abstellen konnte. Orla zog Handschuhe an und holte das Diktiergerät hervor.
»Diktat Dr. Orla Os«, begann sie.
»Datum: 6. Juni . . .« Sie scheuchte ärgerlich die Fliegen weg, die schon um ihren Kopf kreisten. Marchal kam zusammen mit einem der Polizeibeamten zu ihr herüber.
»Orla, darf ich vorstellen, Nicolas Roland. Er ist neu, letzten Monat aus Bordeaux gekommen. Er wird uns in diesem Fall hier unterstützen.« Marchal nickte Orla zu.
»Dr. Os, Sonderermittlerin und Rechtsmedizinerin, der Mordkommission zugeordnet.« Der Mann ist viel zu jung, dachte sie. Und so ein ungeniert neugieriger Blick. Schmale, hellblaue Augen, fast silberfarben, die nicht auswichen. Orla errötete selten, aber jetzt war es so weit. Ein Milchbart, der sie mit den Augen verschlang – das hatte ihr gerade noch gefehlt. Sie nickte kurz und konzentrierte sich wieder auf den Tatort.
»Und?« Marchal beugte sich vor. Sie murmelte, sie habe ja gerade erst angefangen. Marchal blinzelte zum Ausgang hinüber.
»Der Blutmenge nach zu urteilen, wurde er offenbar da drüben getötet.«
»Du meinst, er wurde hierher getragen oder gezogen?«
»Zweifellos.« Er zeigte auf den Zementboden.

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Rezension

»Da sind die Schleifspuren.« Orla trat einen Schritt zurück.
»Ich möchte ihn in einer anderen Position sehen.« Sie drehte sich zu Roland um.
»Kann man ihn bewegen?« Roland nickte. Sie gab zwei Männern, die neben ihnen standen, ein Zeichen.
»Natürlich will ich wissen, wie lange er schon tot ist«, be- 9 gann Marchal, während die Leiche auf eine Bahre gelegt wurde.
»Aber am allerliebsten möchte ich wissen, warum, wer auch immer ihn getötet hat, sich die Mühe machte, ihn anschließend hierherzubringen? Um ihn dann wie einen Wandschmuck zwischen den Mülltonnen zu arrangieren. Verstehst du, was das soll?« Sie schüttelte den Kopf.
»Mit den Gesetzen der Logik werden wir wohl auch hier nicht weiterkommen.« Sie beugte sich über den Mann.
»Es ist gut möglich, dass er nicht genau an dieser Stelle getötet wurde, aber er wurde jedenfalls binnen einer halben Stunde nach dem Mord hierhertransportiert«, sagte sie, nachdem sie ihn umgedreht und von hinten untersucht hatte.
»Also Körperkontakt mit dem Mörder?«, warf Marchal ein.
»Mal sehen.« Orla hatte einen kleinen Schnitt unter dem rechten Rippenbogen gemacht und ein Thermometer in die Leber des Mannes geschoben. Sie öffnete seine Augen.
»Cornea beide Male getrübt.« Sie sprach abwechselnd in ihr Aufnahmegerät und zu den Polizisten.
»Also länger als zwölf Stunden tot. Rigor mortis noch nicht maximal, aber fast bis hinunter in die Beine. Das passt allerdings nicht zu den Leichenflecken. « Sie hob vorsichtig das Hemd und zeigte auf seine Seiten.
»Relativ wenige, falls er wirklich seit über zwölf Stunden tot ist.« Sie betrachtete eingehend die Haut.
»Das kann natürlich durch den großen Blutverlust kommen.« Sie beugte sich tiefer hinunter.
»Habt ihr irgendwelche Spuren an seinem Körper gefunden?« Roland schüttelte den Kopf.
»Nichts soweit.«
»Hier sind Druckstellen.«
»Wo?«
»Das da sind keine Leichenflecken«, sagte sie und zeigte auf die Oberarme des Mannes.
»Ich glaube, diese Druckstellen stammen von Händen.« Sie schob das Hemd zur Seite und deutete auf klar abgegrenzte ovale Flecken.
»Oder besser von Fingern.« 10 Marchal runzelte die Stirn.
»Ich finde, die sehen genauso aus wie Leichenflecken.« Sie sah hoch zu ihm.
»Marchal, wonach es aussieht, ist ziemlich unerheblich, oder? Ich schlage vor, dass ihr einen Abdruck nehmt. Jetzt gleich oder in die Pathologie.«
»Okay. Machen wir.« Marchal blieb skeptisch. Fingerabdrücke auf elastischem Material wie zum Beispiel Haut erwiesen sich oft als unbeständig. Sie ließen sich nur schwer exakt reproduzieren und die Haltbarkeit war kurz. Aber der Mann war weggeschleift worden, und der Mörder hatte um seine nackten Arme gegriffen. Orla konnte sich nicht erinnern, wann sie zuletzt solche Prachtexemplare von Abdrücken gesehen hatte. Das konnten durchaus die Fingerabdrücke des Mörders sein. Marchal winkte einen der Techniker zu sich.
»Hast du das Zeug für Fingerabdrücke auf der Haut dabei?« Er zögerte.
»Glaub schon. Cyanoacrylat, in dem Fall?«
»Perfekt. Wir versuchen es.« Orla trat etwas zurück, um dem Techniker Platz zu machen. Der Fotograf ging daneben auf die Knie. Der Kollege brach die Verpackung auf, trug die Substanz auf die Druckstellen auf – in der Hoffnung, sie würde sich mit Fett und Aminosäuren von den Fingern des Mörders verbinden und Wirbel und Wellen in einem perfekten Abdruck wie eine Offenbarung sichtbar werden lassen. Orla starrte auf die Druckstellen: Drei Finger zeichneten sich klar und deutlich ab. Aber nur der mittlere zeigte den charakteristischen Fingerabdruck. Er kristallisierte vollkommen aus.
»Zwei ohne Abdruck und einer mit?«, wandte Marchal ein.
»Versuch’s noch mal.« Der Techniker wiederholte die Prozedur, nachdem das erste Ergebnis fotografiert worden war. Das Resultat war das gleiche.
»Er kann diese Dinger benutzt haben.« Orla hob ihre Hände.
»Latexhandschuhe. Wenn er ihn hierhergeschleppt hat, kann sich ein Fingernagel durch das Gummi gebohrt haben. Immerhin hat er uns damit einen hübschen Abdruck hinterlassen.« Sie 11 drehte sich zu Marchal um.


Buchtipp
Camilla Läckberg - Die Schneelöwin

»Wollt ihr den anderen Arm jetzt gleich untersuchen, oder kann ich weitermachen?«
»Mach weiter.« Marchal ging in die Hocke und betrachtete eingehend die nackte Haut.
»Wir nehmen die andere Seite, wenn er im Obduktionssaal ist. Vielleicht schaffen wir es, etwas mehr rauszuholen, wenn wir unsere Methoden noch etwas verfeinern.«
»Apropos Finger«, murmelte er.
»Es sieht aus, als hätte er sich verteidigt. Schau dir mal seine Hände an, Orla.« Er beugte sich tiefer.
»Sind das Schnittwunden von einem Messer?«
»Nein«, sagte sie kurz.
»Du weißt, wo er gesessen hat. Es gibt zahllose Ratten hier. Sie gehen an alles. Nase, Ohren, Finger . . . und anderes.« Sie nickte in Richtung Unterleib des Mannes.
»Anscheinend ist er im Laufe der Nacht einem ganzen Rattenheer ausgesetzt gewesen. Es handelt sich hier also nicht um irgendeine Form sexueller Misshandlung, so wie es zunächst aussehen könnte. Ich tendiere zu dieser Theorie, falls wir bei der Obduktion nicht noch etwas entdecken, was das Bild ändert«, fügte sie hinzu. Marchal erhob sich wortlos und steckte die Hände in die Taschen. Orla machte weiter. Sie wollte nur fertig werden und wieder losfahren. Der Gestank aus den Mülltonnen verursachte ihr Übelkeit, und ihr Kopf war bleischwer, obwohl sie sich vom Cyanoacrylat ferngehalten hatte. Sie zog das Thermometer heraus und warf schnell einen Blick darauf.
»Er ist seit zirka zwölf bis vierzehn Stunden tot. Todesursache: Stichwunden und schwerer Blutverlust, soweit ich es hier beurteilen kann. Ein ordentlicher Einstich über dem rechten Schlüsselbein.« Sie legte die benutzte Ausrüstung in eine spezielle Tüte und versiegelte sie.
»Wir werden die Auswirkungen des Einstichs bei der Obduktion noch genauer prüfen – auf alle Fälle hat der letztlich zum Tod geführt.« Marchal sah sie an.
»Und warum hat man ihn fast nackt hiergelassen?« 12 Orla wäre es lieber gewesen, er hätte nicht gefragt. Gerade in diesem Augenblick mochte sie nicht an die Körper denken, die im Laufe der Jahre auf rostfreien Stahltischen im Krankenhauskeller an ihr vorübergezogen waren. Oder an die Taten, die ihren Zustand verursacht hatten.
»In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht als Wahrsagerin praktizieren. Bis dahin muss ich mich mit den erbärmlichen Methoden begnügen, die einem Rechtsmediziner zur Verfügung stehen, und sehen, was dabei herauskommt.« Sie zuckte mit den Achseln.
»Dr. Berlier wird Proben von allen Körperöffnungen nehmen, sobald er da ist. Sperma lässt sich nachweisen.« Sie erhob sich.
»Es gibt alle möglichen perversen Tötungsvarianten. Aber es kann auch eine falsche Spur sein.« Sie packte den Koffer.
»Falsche Spur?«
»Dieser Mord muss nicht unbedingt sexuell motiviert sein. Wir werden sehen.« Sie wandte sich an das Ambulanzpersonal, das bereitstand.
»Bringt ihn jetzt in die Pathologie und macht dort die abschließenden Untersuchungen. Und prüft mal, ob er hier gemeldet ist.« Marchal wandte sich an Roland.
»Was weiß man bislang über ihn?« Roland schüttelte den Kopf.
»So gut wie nichts. Der Concierge hat den Todesfall gemeldet. Das Einzige, was er bestätigen kann, ist, dass er hier ein Zimmer hatte.« Er zeigte zur Mansarde.
»Ansonsten behauptet er, weder Namen noch Alter des Toten zu kennen.«
»Unsinn!«, protestierte Orla.
»Selbstverständlich weiß ein Concierge das.« Roland zuckte mit den Achseln.
»Ziemlich heruntergekommene Örtlichkeit. Warum sollte ein Concierge seinen Job hier besonders ernst nehmen?« Er machte eine Kopfbewegung zu den überquellenden Mülltonnen.
»Er hat sich nicht mal darum gekümmert, diesen Dreck rechtzeitig hinauszuschaffen, bevor die Müllabfuhr heute Morgen kam. Sonst hätten wir früher von dem Mord erfahren.« 13
»War es auch der Concierge, der ihn gefunden hat?« Roland nickte.
»Er fand den Mann erst gegen zwölf Uhr hier an dieser Stelle. Da kam er vorbeigetrödelt mit seinem eigenen Müll. Ich bin bisher nicht dazu gekommen, ihn richtig zu verhören. « Marchal sah sich um.
»Wir nehmen uns die Bewohner vor.« Er sah auf die Uhr.
»Einige sind vielleicht zu Hause, auch wenn’s mitten am Tag ist. Hast du dir eine Übersicht verschafft? « Roland nickte und reichte ihm ein Stück Papier. Marchal sah kurz auf die Namen und steckte das Papier in die Tasche.
»Mal sehen, wie weit wir kommen. Alles, was wir an verfügbarem Personal haben, wird zunächst einmal in der Nachbarschaft herumgeschickt.« Er ging zum Haupteingang, ohne auf eine Antwort zu warten.
»Orla, kommst du mit mir?« Er wandte sich an Roland, der schweigend hinter ihnen stand.
»Ich übernehme das Erdgeschoss und den ersten Stock, Nicolas. Du den zweiten und dritten.« Er sah auf die Uhr.
»Und dann sehen wir uns um halb sieben im ›Luxembourg‹, essen einen Happen und schauen mal, was wir bis dahin zusammenbekommen haben.«

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