Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins

Eine Frage der Freude - Jens Henrik Jensen

Der Autor Jens Henrik Jensen
Jens Henrik Jensen
Die Lust einen Roman zu schreiben und Autor zu werden hat vermeintlich immer in mir gelegen. Wenn ich zurückdenke, habe ich immer die Freien Aufgaben in der Schule gewählt. Als Junge wählte ich die Aufgaben, die an meine Phantasie appellierte, und ich glaube, dass ich es genossen habe die Stimme zu sein, die mit Worten dichtete und eine Geschichte erzählte. Die Erzählfreude ist heute immer noch der Antrieb. Die Aufgabe eine Geschichte zu konstruieren, fasziniert mich, sie in einen aktuellen Zusammenhang einzuordnen, ein Plot und die Logik auszudenken, die Hauptpersonen zu formen und das Ganze in ein feinmaschiges Netz zusammenzubinden und damit die eigentliche Geschichte zu formen.

Die Genre des Thrillers war für mich eine logische Wahl. Als Leser bevorzuge ich diese Genre, und der Autor hat in solchen Büchern sehr freie Hand. Sie kann
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sowohl gesellschaftskritische Elemente als auch Kommentare, aktuelle Politik, Intrigen, Geschichte, Umweltschilderungen, Liebe, Drama und vieles mehr beinhalten. Es geht natürlich in erster Reihe darum die Leser zu unterhalten, aber die Genre kann auch eigentliche Kenntnisse vermitteln, und das fasziniert mich. Ich bin nun mal Journalist...

Meine letzten Bücher enthalten auch ein für mich anreicherndes Element: Der Leser begleitet mich auf einer Reise, die ich selbst gemacht habe. Es ist hoffentlich spannende Fiktion und gleichzeitig eine glaubwürdige Bekanntschaft mit neuen Ländern, Leuten, Gebräuchen und Kulturen wie sie zum Beispiel in der journalistischen Reportage erlebt werden. Die Inspiration für meine Bücher finde ich meistens in meiner Arbeit - in aktuellen Ereignissen und Themen - und Zeitungen sind daher auch meine Lieblingslektüre. In den letzten 10 Jahren habe ich im großen und ganzen immer an einem Roman gearbeitet, und wenn ich schreibe, vermeide ich, Autoren in der selben Genre zu lesen. Ich möchte nicht in meiner Art zu schreiben und zu arbeiten gestört werden.

Ich werde oft gefragt: Hast du die ganze Geschichte von Anfang bis zum Ende geplant, bevor du zu schreiben anfängst?
Die Antwort ist nein. Aber ich weiß in großen Zügen, wie die Geschichte sich entwickeln soll. Und ich habe eine klare Vorstellung vom Charakter und der Pointe des Ende. Darüber hinaus habe ich nur einige Fixpunkte für den Verlauf der Geschichte. Ich vergleiche es mit einer langen Zugreise: Anfangsort und Endstation sind bekannte Punkte der Reise - und ich weiß von einigen Orten, wo ich aussteige werden - aber kenne sie natürlich nicht alle. Ich lasse mich überraschen und darf unterwegs aussteigen abhängig davon wie die Reise sich entwickelt.

Ich habe keine eigentlichen Vorbilder. Aber in der Genre des Thrillers schätze ich zum Beispiel sehr Frederik Forsyth und seine Fähigkeit ein Plot geprägt von aktuellen Spannungsfeldern und gutem Research aufzubauen. Einer meiner Lieblingsbücher sind jedoch von einem ganz anderen Charakter, nämlich Isabel Allendes "Das Haus der Geister". Ich schätze auch John Steinbeck und speziell seine fabelhaften Geschichten über Doc und die Faulenzer von Cannery Row in Monterey. Zwei Schriftsteller mit einzigartigen Erzähltalenten, und ungeachtet der Genre geht es um die Fähigkeit und die Freude des Erzählens.

Autor:
Jens Henrik Jensen / www.thrillerman.com
© Oktober 2006 - Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien



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